Der Tempel von Luxor – zu Besuch bei Ramses

Erschaffen von Amenophis III (1390-1352 v. Chr.) zu Ehren des Gottes Amun und von seinen Nachfolgern Ramses II (1279-1213 v. Chr.) weiter gebaut zur Zeit des Neuen Reiches, ist der Tempel von Luxor ein überwältigender Anblick durch seine majestätische Schönheit.
Von Hurghada aus sind es mit dem Auto etwa 4 Std. fahrt. Dieser Tempel welcher seit 1979 zum kulturellen Welterbe zählt, gehört zu den Sehenswürdigkeiten welche bleibende Eindrücke hinterlassen.

Die Tempelanlage wird über den Pylon am Norden betreten. Der Eingang ist mit einem der zwei Obelisken bestückt. Der Zweite wurde 1836 von Napoleon als Geschenk für seine Frau entwendet und nach Paris geschafft. Hier hat er nun seinen Platz auf dem Place de la Concorde.

Desweitern befinden sich neben den Statuen von Ramses II, eine Moschee welche die Gebeine Ortsheiligen Abū l-Haggāg beherbergt. Diese Moschee, welche erst im 13. Jahrhundert in die Tempelmauern einzog, ist selbst kulturhistorisches sehr wertvoll. Deswegen werden die Ausgrabungen des Luxor-Tempels in der Stadt, mit denen Ende des 19 Jahrhunderts begonnen wurde, niemals beendet werden.

Die imposante Tempelfassade wird verziert von Wandreliefs, welche die erste dokumentierte Schlacht in der Weltgeschichte, in Form von Kampfszenen von Kadesch in Syrien zeigen.

Die Sphingsallee, mit einer Länge von etwa 2,5 Km verband eins die Tempel von Karnak und Luxor und bietet den Besuchern heute noch einen besonderen Anblick. Der größte Teil liegt jedoch begraben. Dieser Weg wurde geschmückt von zahlreichen Staturen des Pharaos und prachtvollen Gärten.
Die Tempel zusammen bilden einen Kontrast zu Nekropolen der Totenstadt Theben West.